Staatsorchester Rheinische-Philharmonie Koblenz

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Die Rheinische aktuell

Stunde der Philharmonie 8

Auch in der Stunde der Philharmonie 8 gestaltet ein bekanntes Ensembles der Rheinischen Philharmonie eine anspruchsvolle Matinée. Am 30. April um 11:00 Uhr konzertiert das Meander Quartett im Görreshaus Koblenz.

Im Sommer 2012 gegründet, hat sich das Ensemble trotz des relativ kurzen Bestehens bereits ein sehr vielfältiges Repertoire erarbeitet und in vielbeachteten Konzerten dargeboten. Das Repertoire reicht unter anderem von den sogenannten drei „großen B“ – Bach, Beethoven, Brahms – über Felix Mendelssohn Bartholdy bis zu Erich Wolfgang Korngold, Arnold Schönberg, Tōru Takemitsu und Aribert Reimann. An diesem Sonntagvormittag wird das Meander Quartett unterstützt von Cellist Yoël Cantori, der Bratschistin Keiko Suginaka sowie der Sopranistin Monica Mascus.

Den Auftakt des Konzerts bildet „Maiblumen blühten überall“ für Sopran und Streichsextett von Alexander Zemlinsky. Der Kompositionsprozess des Stücks begann vermutlich im Jahre 1898. In dieser Zeit pflegte Zemlinsky regen Kontakt zu seinem Schüler Arnold Schönberg, der 1899 sein Streichsextett „Verklärte Nacht“ vollendete. Bis heute ist unklar, wer in diesem Fall wen zu seinem jeweiligen Werk inspirierte. Zemlinskys Stück basiert auf dem Gedicht „Die Magd“ von Richard Dehmel.

Die Matinée wird mit Maurice Ravels Streichquartett F-Dur fortgesetzt. Das Stück aus dem Jahre 1903 gilt als Wendepunkt in Ravels kammermusikalischen Schaffen. Der Komponist selbst betrachtete die Fertigstellung des Streichquartetts als Abschluss seiner musikalischen Ausbildung und widmete es daher seinem Lehrer und Vorbild Gabriel Fauré. Der kompositorische Fortschritt Ravels im Vergleich zu seiner vorangegangenen Violinsonate von 1897 ist enorm. Im Streichquartett F-Dur zeichnen sich jene Elemente ab, die künftig zu den typischen stilistischen Charakteristika Ravels gehören sollten.

Das Konzert findet seinen Abschluss in der Darbietung von „Verklärte Nacht“ von Arnold Schönberg. Auch dieses Stück basiert auf einem Gedicht von Richard Dehmel und war Schönbergs erste vollendete sinfonische Dichtung. Stilistisch stellt der geneigte Hörer schnell Parallelen zu Wagners „Tristan und Isolde“ fest, Schönbergs Komposition scheint sich jedoch weit darüber hinaus zu entwickeln. Auf Empfehlung von Gustav Mahler hatte das Stück seine Uraufführung im Jahre 1902 in Wien. 1917 und 1943 erfuhr es zudem eine Bearbeitung für Streichorchester und zählt heute zu den meistgespielten Werken Schönbergs.

Wir laden Sie herzlich ein, diese wertvolle Stückauswahl in dieser besonderen Besetzung mitzuerleben.

Veröffentlicht am 10.04.2017

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