Das Orchester
Acanthis Quartett
Das Acanthis Quartett entstand 1994 aus den Reihen des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie Koblenz. Der Wirkungskreis des Ensembles erstreckt sich neben Konzerten in der rheinland-pfälzischen Region zunehmend auch auf nationale und internationale Podien.

Im Juni 1998 konzertierte das Acanthis Quartett erstmals in Frankreich, im gleichen Jahr auch beim Kultursommer Rheinland-Pfalz. Anläßlich der China-Tournee des Staatsorchester im März 1999 trat das Acanthis Quartett im Reich der Mitte auf. Auch für den Rundfunk war das Acanthis Quartett bereits tätig. U.a. erfolgte im Oktober 1996 ein Konzertmitschnitt des SWR im Rahmen der Koblenzer Mendelssohntage.
Repertoireschwerpunkte des Acanthis Quartetts sind klassisch-romantische Werke, außerdem Kompositionen des 20. Jahrhunderts (Schostakowitsch, Strawinsky, Bertold Hummel).
Ernst Triner legte 1977 die künstlerische Reifeprüfung an der Musikhochschule Würzburg ab. Als Stipendiat der „Studienstiftung des deutschen Volkes“ setzte er sein Studium an der Academy of Fine Arts in Banff/Kanada und an der Indiana University von Bloomington/USA fort. 1979 erwarb Ernst Triner das Meisterklassendiplom und ist seither als Lehrbeauftragter an der Musikhochschule Würzburg tätig. Dort wurde er 1996 auch zum Professor ernannt. Von 1979 bis 1982 war Triner 2. Konzertmeister am Stadttheater Kassel und wurde 1982 zum 1. Konzertmeister des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie berufen. Mit diesem und auch anderen Orchestern tritt Ernst Triner regelmäßig als Solist auf, zusätzlich widmet er sich der Kammermusik als Primarius des Acanthis Quartetts und ist Leiter verschiedener Kammermusikensembles, so auch des Mozart-Ensembles. Seit 2000 ist er außerdem Gastdozent beim internationalen Kammermusikfestival in Paphos auf Zypern.
Mariko Nishizaki, Violine, stammt aus Japan. Sie studierte an der Toho-Gakuen School of Music/Tokio und an der Eastman School of Music in den USA, später am Mozarteum Salzburg. Seit 1985 ist sie Mitglied des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie.
Irene Baiter, Viola, geboren in Moskau, fing mit 6 Jahren an Geige zu spielen, mit 17 wechselte sie zur Bratsche. Sie studierte in Köln und Maastricht und sammelte einschlägige Erfahrungen beim Gürzenich-Orchester Köln, beim WDR, und bei der Rheinischen Philharmonie in Koblenz. Seit der Spielzeit 2010/11 ist sie Mitglied des Acanthis Quartetts.
Beat Sieber, Cello, studierte an der Bernischen Musikhochschule in der Klasse von Conradin Brotbek und in der Konzertklasse von Patrick Demenga am Conservatoire de Lausanne. Wichtige musikalische Impulse erhielt er in Meisterkursen von Pieter Wispelwey , Frans Helmerson, Raphael Wallfish, und Wen-Sinn Yang. Um sein Cellospiel zu perfektionieren, geniesst er Unterricht von Guido Schiefen. Seine grosse Liebe gilt der Kammermusik. Er pflegt das Zusammenspiel mit vielen verschiedenen Ensembles, was zu Konzerttourneen durch viele Länder Europas und 2007 auch nach China führte. Er interessiert sich für zeitgenössische Musik mit Live-Elektronik und trat während mehreren Jahren mit dem französischen Chansonsänger Yves Russet im Duo auf. Seit 2008 spielt er in der Rheinischen Philharmonie in Koblenz, wo er neben Bern auch seinen Zweitwohnsitz hat.
Ansprechpartner
Prof. Ernst Triner, 01 73 - 940 48 82
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