Staatsorchester Rheinische-Philharmonie Koblenz

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Das Orchester

Chagall-Quartett Frankfurt

Im Jahre 2000 trafen sich vier Musiker der ehemaligen Sowjetunion um Werke der russischen Musik aufleben zu lassen. Inspiriert vom Leben und von der Kunst ihres Landsmannes Marc Chagall entstand der Name des Quartetts.

Außer dem klassischen Repetrtoire, liegt der musikalische Schwerpunkt in der jüdischen, sowie der „verfemten“ Musik. Das Quartett sieht seine Aufgabe darin, dem Publikum Kompositionen näher zu bringen, die nicht in Vergessenheit geraten dürfen, wobei sie auch immer wieder auf der Suche nach neuen „Perlen der Kammermusik“ sind.

Marat Dickermann, Violine, in Kiew geboren, studierte nach seiner Ausbildung in Kiew und Riga bei so großen Interpreten wie Abraham Stern, Igor Oistrach und Juri Jankelewitsch. nach intensiver solistischer und kammermusikalischer Tätigkeit emigrierte er 1978 nach Deutschland, wo er bald an das Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks in Frankfurt engagiert wurde. Persönlich widmete er sich vor allem den Werken, die von der NS-Diktatur als „entartete Musik“ bezeichnet wurde. Bereits 1991 hatte er mit dem „La-Roche-Quartett“ Werke von Ullmann, Krása, Klein und Pavel Haas in Prag und Terezin aufgeführt und verschiedene Werke von Krása auf CD eingespielt.

Olga Turkot, Violine, studierte an dem hoch angesehenen Tschaikowsky-Konservatorium ihrer Geburtsstadt Moskau. 1992 besuchte sie die Meisterklasse von Itzhak Perlmann; sie konzertierte u.a. mit den Dirigenten G. Solti und M. Rostropowitsch und gastierte in vielen Ländern Europas und Asiens sowie in den USA. In Deutschland spielte sie u.a. in der „Philharmonie der Nationen“ unter der musikalischen Leitung von Justus Frantz. In jüngster Zeit widmet sie sich besonders der Kammermusik.

Vladislav Turkot, Viola, in Kiew geboren, studierte am dortigen, ebenfalls nach Tschaikowsky benannten Konservatorium. Noch während seines Studiums konzertierte er weltweit mit dem Kiewer Kammerorchester unter der Leitung von Roman Kofman. 1991 nahm er an der Meisterklasse für Streichquartett beim „Orlando-Festival“ in Holland teil, die von D. Schebalin („Borodin-Quartett“) und E. Karliss („Julliard-Quartett“) geleitet wurde. Vladislav Turkot ist zudem Preisträger verschiedener Kammermusik-Wettbewerbe.

Tatjana Drujan, Violoncello, in Moskau geboren, studierte bei Prof. Valentin Feigin am dortigen Tschaikowsky-Konservatorium, mit dessen Kammerorchester sie als stellvertretende Solocellistin zahlreiche Auslandstourneen unternahm. Nach Quartettstudien bei : Zabawnikow („Beethoven-Quartett“) und V. Berlinskij („Borodin-Quartett“) wurde sie Mitglied des Moskauer Philharmonischen Streichquartetts, mit dem sie 1990 beim Borodin-Wettbewerb ausgezeichnet wurde.

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Vladislav Turkot

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