Das Orchester
Intendanz & Verwaltung
Frank Lefers, Intendant

Frank Lefers, selbst gebürtiger Rheinländer, studierte zunächst Orchestermusik mit dem Hauptfach Horn an der Folkwanghochschule für Musik in Essen (heute Folkwang Universität der Künste). Noch während der Studienzeit absolvierte er ein Praktikantenjahr als Hornist an der Oper in Köln und war im Anschluss ebenfalls als Praktikant für stellv. Solo-Horn ein Jahr lang Mitglied der Wuppertaler Sinfoniker an der Wuppertaler Oper. Es folgten insgesamt 10 Jahre Engagement als Solo-Hornist, zunächst im Philharmonischen Orchester der Stadt Trier, von 1995 bis 1999 beim Rundfunkblasorchester Leipzig und ab 1999 beim Philharmonischen Orchester Hagen. Zudem war er von 1990 bis 1993 ständiger Gast des Gürzenich-Orchesters Köln und von 1994 bis 2000 ständiger Gast beim MDR-Sinfonieorchester in Leipzig.
Parallel zu seinem Engagement in Hagen nahm Frank Lefers an der dortigen Fernuniversität noch ein Fernstudium in der Fachrichtung Kulturmanagement auf. Nachdem er seine Festanstellung als Solo-Hornist in Hagen wegen einer fokalen Dystonie aufgeben musste, sammelte er ab 2002 erste Erfahrungen in der Orchesterverwaltung zunächst als Mitarbeiter des künstlerischen Betriebsbüros, Orchesterinspektor und Referent des Generalmusikdirektors am Stadttheater Pforzheim. 2006 wechselte er als Orchestergeschäftsführer ans Theater Bielefeld zu den Bielefelder Philharmonikern. Dort gelang ihm gemeinsam mit GMD Peter Kuhn der Ausbau der Konzerttätigkeit; im Bereich der Kinderkonzerte gelang gar eine Abonnentensteigerung um 150%.
Im Februar 2010 folgte Frank Lefers dem Ruf der rheinland-pfälzischen Landesregierung und wechselte als Intendant zum Staatsorchester Rheinische Philharmonie nach Koblenz. Auch hier konnte Frank Lefers bereits innerhalb kurzer Zeit in enger Zusammenarbeit mit Chefdirigent Daniel Raiskin die Konzerttätigkeit sowohl in der Region Mittelrhein als auch national und international sehr erfolgreich ausbauen und inhaltlich erweitern. Mit über 70 Konzerten hat die Rheinische Philharmonie in der Spielzeit 2011/12 neben ihren Aufgaben am Theater Koblenz nun einen Status Quo erreicht, den es in den kommenden Jahren zu halten gilt. Diese hohe Anzahl Konzerte sowie nicht zuletzt die sehr erfolgreiche neu entwickelte Reihe r(h)ein:blicken & entdecken für Kinder, Jugendliche und alle Interessierten zeigt abermals die Bedeutung des Orchesters vor allem für Koblenz und die Region.
Udo Werner, Verwaltungsdirektor

Dazu gehört u.a. die gesamte Haushaltsabwicklung, die fürsorgliche Betreuung der Orchestermusiker in allen Personalangelegenheiten – von Urlaubsanträgen bis hin zur Genehmigung von Instrumentenreparaturen, die Ausschreibung von Orchesterstellen in den Musikzeitschriften und die finanzielle Abwicklung der Konzerte. Zudem übernimmt er die Betreuung der Auszubildenden für Bürokommunikation.
Daniel Schröter, Orchesterinspektor

Daniel Schröter studierte an der Universität des Saarlandes Amerikanistik, Anglistik und Jura, sowie im Rahmen eines Auslandsaufenthalts an der University of New Brunswick in Kanada Marketing und Filmwissenschaften. Von 2002 bis 2007 arbeitete er für das Sinfonieorchester des Saarländischen Rundfunks in Saarbrücken und seit der Fusion 2007 mit dem Rundfunkorchester Kaiserslautern für die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern. Für den Förderverein „Freunde der Deutschen Radio Philharmonie“ fungierte er als Geschäftsführer. Darüber hinaus absolvierte Daniel Schröter ein Praktikum beim hr-Sinfonieorchester in Frankfurt und war mit dem Mozart Symphonie Orchester als Projekt- und Tourneeleiter in China unterwegs. Bei der Rheinischen Philharmonie ist er für die Organisation rund um Proben und Konzerte zuständig, kümmert sich beispielsweise um Aushilfen, die Sicherheit beim Bühnenaufbau, sowie Dienst- und Besetzungspläne.
Karolin Beckmann, Sekretariat

Karolin Beckmann kommt ursprünglich aus Schleswig-Holstein und arbeitet seit Mai 2011 im Sekretariat der Rheinischen Philharmonie. Die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten hat sie in der Kommunalverwaltung absolviert und nachdem sie ein Jahr in der freien Wirtschaft Erfahrungen gesammelt hat, war sie acht Jahre im Landeslabor Schleswig-Holstein tätig.
Nun kümmert sie sich um alle Angelegenheiten, die im Sekretariat anfallen, wie beispielsweise den Kartenverkauf für die Konzerte, die Kassenverwaltung, Busbestellungen für Auswärtstermine und Statistiken.
Bei Fragen und Anregungen steht sie jederzeit gerne zur Verfügung.
Anne Hagemann, Volontärin Orchestermanagement

Nach dem Abitur in Würzburg und einem Aupair-Jahr in Rom studierte sie in Passau European Studies und in Ludwigsburg Kulturmanagement. Studienbegleitend konnte sie zahlreiche Erfahrungen im Kulturbereich sammeln (z. B. als Praktikantin beim Goethe Institut Turin und im Fachbereich Kultur der Stadt Würzburg). Vor allem aus dem privaten Bereich kommt ihr musikalisches Interesse: Viele Jahre spielte sie Flöte, seit 2000 singt sie in verschiedenen Chören. Bei der Rheinischen Philharmonie betreut sie redaktionell die Webseite und die Printmedien, verfasst Programm- und Pressetexte, koordiniert die Stiftungsprojekte und hat für jedes Problem ein offenes Ohr. Außerdem kümmert sie sich in Zusammenarbeit mit der Konzertpädagogin Zoë Schempp um die Kinder- und Jugendprojekte des Orchesters.
Zoë Schempp, Konzertpädagogin

Nach dem Studium Schulmusik und Englisch in Karlsruhe/Heidelberg verbrachte die gebürtige Bremerin anderthalb Jahre in Holland, wo sie an der „Universiteit Utrecht“ ‚music research’ studierte. Nach einem weiteren Jahr am „Institute of Education“ in London beendete sie ihre Studien mit dem M.A. music education.
Eine große Begeisterung für die Musik bestimmte schon früh das Leben von Zoë Schempp. Sie war und ist seit vielen Jahren als Oboistin in verschiedenen Jugend-/Amateurorchestern und Ensembles aktiv. Auch war sie einige Jahre aktives Mitglied im Brahms-Chor Bremen. Diese Begeisterung für die Musik weiterzutragen und Wege zu finden, den Bereich der Musikvermittlung auszubauen, ist ihr Hauptanliegen. Während ihres Studiums sammelte sie praktische Erfahrungen in diesem Zusammenhang, z.B. als Dozentin bei Kammermusikprojekten für Kinder oder als Mitbetreuerin eines Musikfestivals in der Schweiz.
Ihre Aufgabe bei der Rheinischen Philharmonie umfasst den Bereich der Musikvermittlung, insbesondere die Betreuung und Organisation von Kinder- und Jugendprojekten. Ihre Türen stehen immer offen, sie freut sich über jeglichen Austausch, Vorschläge und Anregungen.
Carolin Machhausen, Auszubildende

Sie hat von 2001-2008 die Regionale Schule in Salz besucht und hat dort im Jahr 2008 ihren Realschulabschluss absolviert. Danach hat sie ein Berufsvorbereitendes Jahr im Fachbereich Wirtschaft und Verwaltung durchlaufen.
Ramzi Ben Hammed, Orchesterwart

All das und noch viel mehr machen die Orchesterwarte des Staatsorchesters Rheinische Philharmonie. Sie sind die ständigen Begleiter des Orchesters. Doch sie agieren die meiste Zeit im Hintergrund. Neben dem Aufbau von Stühlen, Pulten und sperrigen Instrumenten auf der Bühne kümmern sie sich auch darum, dass immer alle Noten dabei sind. Sie chauffieren den Orchester-LKW und während der Proben und Konzerte stehen sie “Backstage” für alle Fälle bereit. Und bei den kleineren und größeren Nöten der Orchestermitglieder haben sie immer ein offenes Ohr.
Johannes Schmitt, Notenarchivar

Seit 2005 arbeitet er als Notenarchivar bei der Rheinischen. Er katalogisiert jedoch nicht nur die stetig wachsende Sammlung an Noten sondern ist auch zuständig für das Einrichten der Stimmen, also das Versehen der Streicherstimmen mit Strichvorschriften und allen weiteren Angaben des Chefdirigenten. Alle Noten kommen dann in Mappen und landen schließlich auf den Notenpulten der Musiker. Stehen seltene Stücke auf dem Spielplan, so gehört auch die Organisation von Leihmaterial zum Aufgabenbereich des Notenarchivars.